1994 war die Grundsteinlegung, 1998 wurde das Ludwig Erhard Haus offiziell eröffnet. Seitdem ist Berlin um eine städtebauliche Attraktion reicher.
Mit dem Gebäude hat der britische Architekt Nicholas Grimshaw neue Maßstäbe gesetzt: Seine spektakuläre Stahlkonstruktion ließ das Ludwig Erhard Haus schnell zum Wahrzeichen der Berliner Wirtschaft werden.
15 ellipsenförmige Bögen aus Stahlkästen bilden ein Traggergerüst, von dem die Obergeschosse abgehängt sind. Interessantes Detail: Jeder Bogen hat eine andere Bauhöhe und Spannweite.
Die untere Hauptfassade des Ludwig Erhard Hauses ist verglast, um die stützenfreie Konstruktion des Erdgeschosses zu zeigen. Zwei große Atrien versorgen das Innere des Gebäudes mit Tageslicht.
Die Berliner haben das markante Gebäude in ihr Herz geschlossen: Sie nennen es liebevoll "das Gürteltier". Und die Nutzer genießen die kommunikative, großzügige Atmosphäre.
